ATOS Architekten Projekt ALU MINI UM

Haus ALU MINI UM

Mit einem gut durchdachten architektonischen Konzept, umgesetzt mit dem Werkstoff Aluminium, wird das Einfamilienhaus in Rekawinkel höchsten, ökologischen Anforderungen gerecht. Auf Trennbarkeit der Konstruktion und Langlebigkeit wurde besonders geachtet.

Ortbeton und Holzmassivbau schaffen ein ausgeglichenes Sommerklima, die wärmebrückenfreie Bauweise sowie hohe Oberflächentemperaturen größte Behaglichkeit. Die Wohnraumlüftung, bestehend aus Energiebrunnen, WRG und Klein-Wärmepumpe versorgt das Haus mit Warmwasser, Wärme und frischer Luft

 

Baudetails:
Das kompakte Gebäude steht auf einer Dichtbetonfundamentplatte und 42cm Schaumglasschotter (U = 0,139W/m²K). Das Erdgeschoss weist zu 50% erdberührte Wände aus 20cm Stahlbeton mit Abdichtung und Wärmedämmung aus 25cm Partikelschaumplatten auf. (U = 0,135W/m²K) Auf die sichtbaren Betonwände des EG wird eine 36cm starke Holzunterkonstruktion montiert und mit Zellulosedämmung ausgeblasen (U = 0,134W/m²K). Die Außenwände des Obergeschosses bestehen aus 10cm starken Holzmassivwänden System Londyb und 36cm Dämmung (U = 0,122W/m²K). Die Zwischendecke wurde als Sichtbetondecke geplant. Das Flachdach besteht aus vorgefertigten Holz-Leichtbauelementen mit einer Stärke von 40cm (U = 0,117W/m²K). Der Kubus wird mit einem fliegenden Pultdach gedeckt, das auf der Nordseite den kompletten Vorplatz überdeckt und auf der Südseite ein weit auskragendes Vordach über der Terrasse bildet. Die Fensterflächen wurden gewinnmaximierend angeordnet. Die Fensteranteile betragen nach Norden 0%, nach Osten 10%, nach Westen 24%, nach Süden 38%.

 

klima:aktiv-Haus
Mit der Erfüllung aller Musskriterien und der Erreichung von 830 Punkten von 1000 möglichen Punkten hat das Haus ein klima:aktiv-Zertifikat erhalten. Für die Aluminiumprofilsystemhersteller relevantes Kriterium ist der OI3-Index, ein Indikator für die ökologische Performance des Gebäudes. Hier wurden Bestrebungen eingeleitet, die Datenbasis von Aluminium im Bauwesen auf Lebenszyklusbasis umzustellen.

 

Passivhaus lt. WBF Niederösterreich
Gemäß den Richtlinien der Wohnbauförderung NÖ liegt das Haus Greger mit einer EKZ von 15 kWh/m²a für den Referenzstandort Tattendorf im Bereich der maximalen Förderhöhe und kann als Passivhaus nach WBF NÖ bezeichnet werden.

 

 

Facts:

Bauphysik: Energieberatung Ing. Katharina Passecker

Haustechnik: Lüftung Schmid

Bauträger/Bauherr: Alexandra und Harald Greger (AFI)

Gebäudezertififzierung: DI Sarah Richter

Objektadresse: Unterer Kaiserspitz 13

Preise und Auszeichnungen:

ÖGNI (Austrian Sustainable Building Council) Zertifikat in Silber (Gesamterfüllungsgrad 75%, Standortqualität 58,1%)

Klima:aktiv Silber Standard

 

last update 19.10.2018