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Nachlese vom 29. November 2018
MISSION 2030 KONKRET

Zu den im Strategiepapier Mission 2030 formulierten Zielen der Bundesregierung in Hinblick auf das Erreichen der österreichischen Klimaziele fehlen dringend weitere Konkretisierungen. Gerne werde man aber noch sinnvolle Beiträge in die Klima- und Energiestrategie einfließen lassen, so die ermunternde Aufforderung von Bundesministerin Köstinger.

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Am Donnerstag, dem 29. November 2019 hat am Erste Bank Campus die vom Ausschuss Nachhaltiges Bauen der Bundeskammer der Ziviltechnikerinnen initiierte Podiumsdiskussion zur MISSION 2030 KONKRET mit Vertretern aus Politik und Veraltung in Anwesenheit eines interessierten und diskussionsfreudigen Publikums stattgefunden. Der vom Ausschuss an diesem Abend präsentierte Maßnahmenkatalog zur Erreichung der Österreichischen Klimaziele wurde in Zusammenarbeit mit namhaften Institutionen und Expertinnen aus dem Bereich Nachhaltigkeit in ganz Österreich erstellt und präsentiert konkrete Vorschläge zur weiteren Umsetzung der MISSION 2030 aus der Perspektive des nachhaltigen Bauens.

Am Podium vertreten waren:

  • SC Dr. Jürgen Schneider (BMNT Sektion IV Klimaziele)
  • SC Mag. Christian Weissenburger (BMVIT Sektion I Präsidium und internationale Angelegenheiten)
  • Vizepräs. LAbg. Bgm. Johann Hingsamer (Österreichischer Gemeindebund)
  • LAbg. Mag. Christoph Chorherr (Abg. zum Wiener Landtag und Gemeinderat, Grüne)
  • Arch. DI Ursula Schneider (Vorsitzende des Ausschusses Nachhaltiges Bauen)
  • Moderiert wurde der Abend von Dr. Christa Kummer

Der vorgestellte Maßnahmen-Katalog umfasste die Themefelder:

  • Städtebau, Raumplanung und überregionale Strategien
  • Effizienz, Sanierung und Nutzungsoffenheit
  • Energiekosten, -versorgung und -speicherung
  • Rohstoffe, Lebenszyklus und Kreislaufwirtschaft

Die Themenbereiche sind im Katalog in die Bereiche regulative Maßnahmen, Anreizsysteme und Begleitmaßnahmen gegliedert.

Viele Hausübungen wären noch zu machen, so SC Schneider. „Wir versuchen einschlägige Themen im Lehrplan zu verankern. Helfen auch Sie uns Lösungen umzusetzen und stellen Sie uns an den Pranger, wenn uns das nicht gelingt“, so die ermunternden Abschlussworte des Sektionschefs an das Publikum. Politik kann nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln, so Kummer zusammenfassend. Es müssen hier sehr viele Befindlichkeiten abgedeckt werden, so die Moderatorin im Hinblick auf die verschiedenen Interessen von Bund, Land und Gemeinden. 

„Aber wir alle haben es auch in der Hand. Wir dürfen in die Eigenverantwortung gehen“, so Kummer abschließend.

Einen sehenswerten Video-Mitschnitt finden sie unter www.zt-live.at

(Auszug aus der Zusammenfassung von artphalanx im Auftrag der Bundeskammer der Ziviltechnikerinnen.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

last update 20.01.2019