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25. April 2016
SALZBURG - Nachhaltig Barrierefrei - Herausforderung und Chance

Mit 31.12.2015 sind die Übergangsbestimmungen des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes ausgelaufen. Seit 1.1.2016 muss nun Österreich barrierefrei sein. Warum das noch immer nicht so ist, was barrierefrei bedeutet und welche Chancen und Herausforderungen damit verbunden sind, erklärten am 25.04. Capability Experte Dipl.-Ing. Klaus D. Tolliner und weitere Gäste.

Nachhaltig Barrierefrei - Von der Planung bis zur Nutzung

Kammer der Architekten und Ingenieurskonsulenten Salzburg, Gebirgsjägerplatz 10


Ob es nun darum geht, das eigene Haus für das Alter barrierefrei umzugestalten oder es nach Jahren der Nutzung an neue Anforderungen anzupassen, alles gelingt einfacher, wenn schon bei der Planung auf flexible und nachhaltige Bauweise wert gelegt wurde. Denn ein nachhaltig geplantes Haus kann sich geänderten Lebensumständen optimal anpassen. Wie Sie ihr Haus nachhaltig barrierefrei ausstatten und dabei noch Energie sparen können, wollen wir in unserem nächsten Vortragsblock erläutern; Wichtige Infos für Bewohner, Hausbauer, Planer und  Ausführende!

Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter ooesbg@remove-this.innovativegebaeude.at

 
Programm
 
16:30 Begrüßung  Arch. Franz Seidl (innovative gebäude OOESBG)

16:35  Vorstellung Projekt CrossCraft  DI Wolfgang Konrad (BauAkademie Salzburg)

16:50  Schon barrierefrei?! Mit dem Zusatz 2016 was nun?  - Capability Experte DI Klaus D. Tolliner, MBA
Keine Angst vor Barrierefreiheit verspricht DI. Klaus Tollinger. Der in Leoben lebende Kremser verunglückte 1985 bei nächtlicher Motivsuche schwer und ist seitdem doppelt unterschenkel- und links oberarmamputiert. Er absolvierte die Montanuniversität Leoben und ist heute selbstständiger Unternehmensberater, freier Journalist und Sachverständiger.
Inhalte: Beispiele von Barrierefreiheit? (Niederflurbusse/Mobiltelefon/Einhandmischer)
Darstellen der Behinderungsarten (Mobilitätseingeschränkt, sehbehindert/blind, schwerhörig/gehörlos)
Behördliches (Behindertengleichstellungsgesetz, Schlichtung)
Kleine Änderung – Große Wirkung (Beispiele)

17:40   Angewandte Barrierefreiheit in Holz - Architekt Simon Speigner
Seit Oktober 2013 bietet ein architektonisch und freiräumlich anspruchsvolles Seniorenwohnhaus die neue Heimat für betagte Menschen aus Hallein und den umliegenden Nachbargemeinden. Als der Neubau notwendig geworden war, stellte die Gemeinde Hallein die richtigen Weichen: Sie siedelte das Seniorenwohnhaus nicht in die Peripherie ab, sondern wollte es wieder am alten, zentral gelegenen Standort direkt am Stadtpark errichten. Dies bedeutete zwar für die Bauabwicklung eine Herausforderung, sicherte aber die größtmögliche Mobilität und städtische Integration von Haus und Bewohnern. Wodurch das Projekt nicht nur architektonisch, sondern auch städtebaulich und sozial barrierefrei ist.
 
18:10  Platz ist im kleinsten Schacht  -  Günther Baca, Kone
Wie große und kleine Gebäude energie-, kosten- und raumeffizient barrierefrei nachgerüstet werden können und sich dadurch Lebensdauer und Komfort erheblich steigern lassen? Erfahren Sie mehr über "smarte Fördertechnik"!

18:50  Keine Barrierefreiheit für Wärmeverluste  -  Wolfgang Schmalzhofer, BK-Faktory
Ein großer Teil des Verlustes an Heizenergie ist auf den Aufzugschacht zurückzuführen. Ungesehen bilden die ständigen Lüftungsöffnungen im Aufzugsschachtkopf einen «Kamin-Effekt», mit riesigem Wärmeverlust. Sicherheit und Energieeffizienz im Aufzugsschacht verspricht das innovative Produkt der Firma BlueKit

19:10   Diskussion mit unseren Experten

last update 24.09.2017