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Mehr Gesundheit und Komfort für moderne Bequemlichkeitsfanatiker

Netzwerktreffen NETZ WERK der Innovativen Gebäude Wien/NÖmit dem Ziel des Wissenstransfers, der gegenseitigen Inspiration, des Kennenlernens der Netzwerkpartner und anderen Interessierten auf Initiative von Arch. Heinrich Schuller

36 Partner und Gäste genossen am 10. 11. 2016 eine Reihe an Vorträgen und Präsentationen mit dem Ziel des Wissenstransfers, der gegenseitigen Inspiration, des Kennenlernens und Diskutierens innovativer nachhaltiger Lösungen. Nach 3 Stunden dichtem Programm luden Moderator und Organisator Arch. Heinrich Schuller und IG-Mitglied VELUX Österreich zu einem traumhaften Buffet der Gruppe Gemeinsam aus Biedermannsdorf, die mit den Einnahmen den Wiener Entwicklungshilfeclub unterstützt.

Heinz Hackl von VELUX eröffnete den Abend mit dem ORCHIDEENTHEMA TAGESLICHT!?!. Basierend auf wissenschaftlichen Ergebnissen schuf er Bewusstsein für die Bedeutung von Tageslicht für das menschliche Wohlbefinden. Mit Tools wie dem kostenlosen DAYLIGHT VISUALIZER lässt sich jedes Objekt auf seine Tageslichtqualität untersuchen und optimieren. Der Bedeutung dieses Themas trägt die brandneue Norm prEN 17037 Rechnung, in der erstmalig Grenzwerte und Berechnungsmethoden festgelegt werden. Diskutiert wurde anschließend die notwendige Abwägung zwischen Energie, Sonnenenergienutzung, Aussicht und Architektur.

Mit der Frage SMART HOME OR SMART HUMAN nahm Mario Anibas von EATON INDUSTRIES, die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Evolution der Menschen von der Steinzeit bis zum modernen Bequemlichkeitsfanatiker ("Weichei"). Seine Botschaft: Nicht der Mensch muss smart sein, sondern die Gebäude sollten wesentlich smarter =  intelligenter werden. Es kann nicht das Ziel sein, das eigene Haus permanent zu steuern und zu überwachen. Vielmehr möchte EATON Heizung, Lüftung und Sonnenschutz intelligent vernetzen, und die Bewohner damit nicht mehr zu belästigen. Die haben nämlich wichtigeres zu tun.

Vielleicht gemütlich vor einem prasselnden Feuer sitzen, wie es Günter Wittek, IG Mitglied von FEUER IN BESTFORM planen und realisieren kann. Sein Unternehmen ist der bisher einzige zertifizierte Passivhaus-Hafnerbetrieb Österreichs und spezialisiert auf kleinste Passivhausöfen aber auch bivalente Ganzhausheizungen mit Holz und Sonnenenergie. Wittek, für den alles andere als ein Passivhaus Substandard ist, plädiert dafür, dem Haus eine Seele in Form von echter Infrarotwärme zu geben.

Auf der ganzen Welt tätig ist IG-Mitglied THERMOKON. Geschäftsführer Siegfried Gaida präsentierte seine Überlegungen zur Intelligenz in Gebäuden. Als Hersteller von Sensoren aller Art ist es Ziel von Thermokon, gesunde Innenräume in funktionierenden energieeffizienten Gebäuden zu schaffen. Innovative Sensoren erleichtern das Leben wie z. B. der neue Fenstergriff, der seine Energie aus der Bewegungsenergie des Griffs bezieht.

Zum Abschluss konnte Bernhard Lipp vom IBO den hungrigen Gästen den Appetit mit dem Thema  Schimmelvermeidung nicht nehmen. Die in Zusammenarbeit mit EATON entwickelte SCHIMMELAMPEL hilft besonders in natürlich belüfteten Objekten die Raumluft hinsichtlich CO²-Gehalt, Raumtemperatur, relativer Luftfeuchte und Schimmelgefahr zu überwachen und Lüftungsbedarf anzuzeigen. Da Schimmel immer an kalten Oberflächen entsteht, ist die intelligente rechnerische Verknüpfung der Daten höchst innovativ.

 

Damit geht die Plattform INNOVATIVE GEBÄUDE bereits in die Planung für das nächste NETZ WERK im Frühjahr 2017, bei dem es um ARCHITEKTUR, die nächste der sechs Säulen innovativen Bauens gehen wird.

last update 18.08.2017