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Für das Passivhaus rücken die Länder zusammen

Um das Passivhaus in Österreich noch stärker zu verankern,werden die sieben Landesorganisationen unter dem Dach der IG Passivhaus Österreich künftig sehr viel intensiver zusammenarbeiten.

©Foto: IG Passivhaus; Der neue Vorstand der IG Passivhaus Österreich (von links oben im Uhrzeigersinn): Horst Werderits, Obmann Stellvertreter IG Steiermark Burgenland; Robert Hetzl, Obmann IG Kärtnen, Schriftführer IG Österreich;Ernst Jordan, Obman

Die Entscheidung für diese Bündelung der Kräfte fiel am Mittwoch, 4. Juli 2012, im Rahmender Generalversammlung in Salzburg. Johannes Kislinger/IG Passivhaus Ost wurde alsVorstand einstimmig wiedergewählt. Neuer Vorstandstellvertreter ist Albrecht Lechner/IGTirol, der Hermann Proyer ablöst. Geschäftsführer Franz Gugerell übernimmt als Schnittstellefür die einzelnen Länderorganisationen strategische und operative Aufgaben. Als sichtbaresZeichen für die neue Stärke hat man IG Passivhaus als gesetzlich geschützte Markeregistrieren lassen.

Zwei strategische Ziele hat sich der neue Vorstand gesetzt. Zum einen geht es um dieintensivere Zusammenarbeit mit der Industrie. „Wir stehen bereits jetzt mit vielenUnternehmen in Kontakt, die Interesse an einer Mitgliedschaft haben“, betont Kislinger. Dieneuen Statuten räumen ihnen deutlich mehr Mitspracherecht und Gestaltungsmöglichkeitenein. Gewichtige Argumente, um den Schritt zur Mitgliedschaft tatsächlich zu setzen. Zumanderen geht es um die Qualitätssicherung im Bereich Passivhaus. „Hier haben wir großenHandlungsbedarf“, erklärt Kislinger. „Durch die Verschränkung und damit intensive Nutzungdes bei den 300 Mitgliedern der Landesorganisationen vorhandenen Wissens können geprüfteAnwendungen schneller als bisher in ganz Österreich eingesetzt werden.“ Ein umfassendesWeiterbildungssystem wird die Qualität in Planung und Umsetzung absichern.

Eine dieser hochqualifizierten Weiterbildungsmaßnahmen ist die zweite Vienna SummerUniversity „Green.Building.Solutions“, die in enger Kooperation mit dem OEAD, demInternational Network für Educational Exchange, dem Bundesministerium für Wirtschaft undForschung, Universitäten, der Stadt Wien und der Kanadischen Botschaft vom 22. Juli bis 12.August 2012 durchgeführt wird. Von 9. – 11. November 2012 folgen wieder dieinternationalen Passivhaustage. Und dazwischen wird ein umfassendes Seminar- undWeiterbildungsprogramm die ausführenden Unternehmen über neue technischeEntwicklungen und Erfahrungen aus der Praxis auf dem Laufenden halten.

last update 24.09.2017