Aktuelle Informationen

27. Juli 2016
WIEVIEL TECHNIK BRAUCHT MEIN HAUS?

Ist ein mehr an Technik auch immer ein Mehrwert? Informationen zu Vor-und Nachteilen.

Wie viel Technik braucht mein Haus? - Bauen im Spannungsfeld HighTech-LowTech
Ist ein mehr an Technik immer ein Mehrwert? Informationen zu Vor- und Nachteilen aktueller Haustechnik für Bauwillige, Planer und Ausführende.
 

  • Technik im Gebäude sinnvoll einsetzen
  • Vermeidung von Elektro-Smog
  • Low-Tech - Innovationen

 

16.00 Begrüßung und kurze Einführung  

Gunther Graupner DI Arch. Bmst. Kompetenzzentrum Bauforschung
 

16.10 Nur dumme Häuser brauchen künstliche Intelligenz

Wolfgang Streicher Dr. DI Univ.-Prof. Universität Innsbruck, Energieeffizientes Bauen

Wolfgang Streicher erhielt 1989 den österr. Staaspreis für Energieforschung für den Bau eine Elektrofahrzeuges mit solarer Energiequelle. Seit 1990 ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Arge Erneuerbare Energie in Gleisdorf und seit 1998 Mitglied mehrer österreichischen Fachnormenausschüsse. An der TU Graz leitete er seit 2000 die Arbeitsgruppe Energieeffiziente Gebäude. 2009 wurde er auf den Stiftungslehrstuhl der Uni Innsbruck und der Tiroler Zukunftsstiftung "Energieeffizientes Bauen mit spezieller Berücksichtigung des Einsatzes Erneuerbarer Energie" berufen. Wolfgang Streicher war und ist in eine Vielzahl von nationalen und internationalen Forschungsprojekten zur passiven und aktiven thermischen Sonnenenergie-nutzung, thermische Gebäude- und Anlagensimulation und Optimierung, multifunktionelle Fassaden, Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme, Biomassekessel, Fernwärme, Belichtung von Gebäuden und ökonomische/ökologische Bewertung und Potentiale von Erneuerbaren Energieträgern und Energieszenarien involviert.

 

16.40 Lehmputz neu gedacht

Michael Palfi Ing. MAS  Alema Lehm GmbH

Lehm ist wohl der älteste Baustoff der Menschheit. In seiner natürlichen Form passt er nicht mehr in unsere industrialisierte Gesellschaft. alema hat es sich nun zum Ziel gemacht, diesem sympathischen Baustoff wieder den angemessenen Stellenwert zu geben. Zeitgemäße Prozesse und moderne Methoden machen Lehmputz zu einem Qualitäts-Baustoff der heutigen Zeit.

 

17.00 E-Smogfreier Raum

Martin Grabmann Gerichtlich beeideter SV Fa. Grabmann Elektrotechnik, Baubiologie, Umweltanalytik Baubiologisches Institut Linz

Martin Grabmann führt seit fast 20 Jahren Elektrosmog-Messungen und auch die Verbesserungsmaßnahmen (Mobilfunkabschirmungen, Feldfreischaltungen usw.) durch.

 

17.45 Kühl durch die Nacht mit ventilative cooling

Heinz Hackl, Innovative Gebäude Österreich; Firma Velux Österreich GmbH

Gute Raumluft hat wesentliche Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.
Die heute üblichen dichten Gebäudehüllen sorgen zwar für Behaglichkeit – den "unkontrollierten" Luftaustausch über Ritzen und Fugen gibt es de facto nicht mehr. Um den für die Raumhygiene erforderlichen Luftaustausch herzustellen ist also heutzutage deutlich häufigeres Lüften als früher erforderlich. Wie oft gelüftet werden soll hängt von der Belegung, dem Raumvolumen und der Aktivität im Raum ab. Als Faustregel gilt min. 30 m³ Frischluft pro Person pro Stunde. Natural Ventilative Cooling ist das gezielte Ausnützen der Nachtkühlung im Sommer. Fenster werden gezielt geöffnet – idealerweise automatisch – und kühlen durch den Luftstrom die Wände und Böden, die sich untertags erwärmt haben, auf ein angenehmes Niveau

 


18:10 Diskussion und Fragen an die Vortragenden


Wir bitten um verbindliche Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl) telefonisch bei der Bauakademie Salzburg: 0662 830 200 19, per e-mail an office-forschung@remove-this.sbg.bauakademie.at oder mit dem Anmeldeformular der BauAkademie




last update 24.11.2017